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DRAMA, SENSATIONEN UND TIROLER HERZ: EIN VIERTELFINALTAG FÜR DIE EWIGKEIT AM MARKTPLATZ INNSBRUCK

PRESSEMELDUNG

Innsbruck Beachevent Masters 2026

Im Rahmen der win2day Beach Volleyball Tour PRO

6. Juni 2026



Innsbruck, 6. Juni 2026 – Der zweite Hauptbewerbstag beim Innsbruck Beachevent Masters im Rahmen der win2day Beach Volleyball Tour PRO hat am Marktplatz Innsbruck alles geboten, was Beachvolleyball so unwiderstehlich macht: nervenaufreibende Dreisatzkämpfe, eine faustdicke Überraschung auf internationalem Niveau und zwei Tiroler Teams, die das Publikum bis zum letzten Punkt mitgerissen haben. Die Halbfinalspiele am Sonntag sind so offen wie spannend.

Starker Auftritt des Bergstrand Teams Rieger/Hinteregger (c) Lukas Anzinger
Starker Auftritt des Bergstrand Teams Rieger/Hinteregger (c) Lukas Anzinger

DAMEN: TIROLER SENSATION UND INTERNATIONALE KLASSE

Im Damen-Bewerb sorgte das Duo Laura Rieger und Sarah Hinteregger vom Innsbrucker Verein Bergstrand für die lokale Erfolgsgeschichte des Tages. Als Qualifikantinnen (Seed 13) kämpften sie sich durch die Round of 12 – dort bezwangen sie mit Kendler und Hofstetter ausgerechnet ein weiteres Bergschand-Duo deutlich mit 2:0 (21-16, 21-14) – und standen damit erstmals im Viertelfinale eines Masters-Turniers. Ein starkes Zeichen, dass Talentförderung und Spitzensport beim Innsbrucker Verein Bergschand großgeschrieben werden und die Arbeit im Hintergrund sichtbar Früchte trägt.

Dort wartete mit Živa Javornik und Maja Marolt aus Slowenien die topgesetzte Paarung des gesamten Damen-Bewerbs. Das slowenische Duo ließ letztlich keine Zweifel aufkommen und gewann klar mit 2:0 (21-9, 21-17) – doch Rieger und Hinteregger haben mit ihrer Leistung gezeigt, was im Innsbrucker Beachvolleyball steckt. Ein Ergebnis, das Mut für die Zukunft macht.

Eine besondere Geschichte schrieb an diesem Wochenende Eva Freiberger, die unter ihrem Familiennamen Sturm antritt. Die 37-jährige Oberösterreicherin kehrte nach über zwei Jahren Wettkampfpause auf den Beachcourt zurück – ihr erstes Turnier nach der Geburt ihres Kindes, und das gleich in der höchsten Turnierkategorie Österreichs. Kein stilles Comeback, sondern eine eindrucksvolle Rückkehr: Mit zwei Siegen in der Gruppenphase zog Freiberger gemeinsam mit Partnerin Anna Katharina Mayr ins Viertelfinale ein, dort setzten sie sich gegen die polnischen Qualifikantinnen Grzybek/Fussenegger souverän mit 2:0 (21-19, 21-17) durch und stehen nun im Halbfinale. Was zählt, sind nicht nur die Ergebnisse auf dem Sand – sondern auch die Haltung dahinter: Durchhaltevermögen, Teamwork und die Bereitschaft, sich neu zu erfinden. Eigenschaften, die Eva Freiberger offensichtlich sowohl im Sport als auch im Berufsleben prägen.

Shkarupa/Rabitsch (Seed 3) und Kubickova/Kotnik (Seed 2, Tschechien) komplettierten das Halbfinale mit jeweils souveränen Viertelfinalsiegen.

Eva Freiberger & Anna Mayr stehen im Semifinale vom Innsbruck BeachEvent Masters. (c) Lukas Anzinger
Eva Freiberger & Anna Mayr stehen im Semifinale vom Innsbruck BeachEvent Masters. (c) Lukas Anzinger

Für Monika Lucia und Patricia Maros endete das Turnier nach einem leidenschaftlichen Auftritt in der Round of 12: Gegen das neunte Setzungsduo Elsner/Pfau lieferten sie einen Dreisatzkampf (21-16, 7-21, 10-15), der nach dem ersten Satz noch alle Möglichkeiten offenließ. Das Tiroler Duo verlässt das Turnier mit wertvollen Erfahrungen und der Gewissheit, auf diesem Niveau mithalten zu können.


Theo Hanni im Angriff & Finn Örley begeisterten das Innsbrucker Publikum. (c) Lukas Anzinger
Theo Hanni im Angriff & Finn Örley begeisterten das Innsbrucker Publikum. (c) Lukas Anzinger

ÖRLEY UND HANNI LIEFERN DAS SPIEL DES TURNIERS


Es war das Match, über das noch lange gesprochen werden wird: Finn Örley und Theo Hanni, die Wildcard-Sensation vom Vortag, trafen heute im Viertelfinale auf das viertgesetzte Duo Philipp und Alexander Sponer – und lieferten ein Spektakel ab, das am Center Court für Gänsehaut sorgte.


Nach einem furiosen ersten Satz, den Örley/Hanni mit 25:23 für sich entschieden, kämpften sich die Sponers zurück und gewannen den zweiten Satz klar mit 21:14. Im alles entscheidenden dritten Satz fiel die Entscheidung erst beim Stand von 16:14 für Sponer/Sponer – ein Ausgang, der in beide Richtungen hätte kippen können. 53 Minuten purer Beachvolleyball-Sport, begleitet von einem Innsbrucker Publikum, das seinen Heimhelden bis zur letzten Sekunde den Rücken stärkte.


„Das war eines der besten Spiele, die wir heute am Center Court gesehen haben", so die einhellige Meinung nach dem Match. Finn Örley und Theo Hanni verabschieden sich mit erhobenem Haupt – als Wildcard-Duo, das das gesamte Turnier aufgemischt und zwei besser gesetzte Teams besiegt hat. Das Innsbrucker Publikum wird sie so schnell nicht vergessen.

Volle Unterstützung für die lokal Heros. (c) Lukas Anzinger
Volle Unterstützung für die lokal Heros. (c) Lukas Anzinger


EINE GESCHICHTE, DIE BEWEGT: LEITNER UND KINDL KÄMPFEN SICH INS HALBFINALE

Laurenz Leitner feiert emotionalen Halbfinaleinzug beim Innsbruck Beachevent Masters. (c) Lukas Anzinger
Laurenz Leitner feiert emotionalen Halbfinaleinzug beim Innsbruck Beachevent Masters. (c) Lukas Anzinger

Wenn es eine Geschichte gab, die an diesem Turnierwochenende über den Sport hinausging, dann ist es jene von Laurenz Leitner. Im April 2025 machte der Salzburger Beachvolleyballer öffentlich, woran er litt: Nach einem Trainingslager auf Teneriffa wurde ein geschwollener Lymphknoten entfernt – die Biopsie ergab ein Sarkom, eine aggressive und schnell wachsende Form von Krebs. Operation, Chemotherapie, monatelanger Kampf. Leitner versprach damals: „Ich werde kämpfen und komme wieder."


Er kam wieder. Nach rund 400 Tagen Pause feierte Laurenz Leitner erst Anfang Mai 2026 beim Tourauftakt in Neusiedl sein emotionales Comeback auf dem Beachcourt. Und nun, beim Innsbruck Beachevent Masters, schreibt er das nächste Kapitel seiner Rückkehr: An der Seite von Partner Moritz Kindl zog das neunte Setzungsduo sensationell ins Halbfinale ein – zum ersten Mal seit seiner Krebserkrankung steht Laurenz Leitner wieder in einer nationalen Halbfinalbegegnung.


Der Weg dorthin war eindrucksvoll: In der Gruppenphase schlug Leitner/Kindl bereits das auf eins gesetzte Duo Waller/Trummer. Im Viertelfinale bezwangen sie das fünftgesetzte Duo Thurner/Kunert in einem weiteren Dreisatzkampf (19-21, 21-17, 15-9). Auch Thurner und Kunert hatten zuvor aufgezeigt: In der Round of 12 schlugen sie das drittgesetzte Team Holzinger/Klemen klar mit 2:0 (21-13, 21-16). Das macht den Halbfinaleinzug von Leitner/Kindl noch bemerkenswerter.


Am Marktplatz Innsbruck erlebte das Publikum nicht nur großen Sport – es erlebte auch die Kraft des Comeback-Willens eines Athleten, der sich seinen Weg zurück Schritt für Schritt erkämpft hat.

Waller/Trummer wollen nach 2017 auch 2026 gemeinsam in Innsbruck feiern. (c) Lukas Anzinger
Waller/Trummer wollen nach 2017 auch 2026 gemeinsam in Innsbruck feiern. (c) Lukas Anzinger

BRASILIEN SCHEITERT: WALLER UND TRUMMER SETZEN EIN AUSRUFEZEICHEN


Das wohl spektakulärste Ergebnis des Tages: Österreichs Nummer 1, Philipp Waller und Maximilian Trummer, besiegten die brasilianischen Weltklasse-Athleten Vinicius Ahnert Freitas und Heitor Benitto Frank Barbosa im Viertelfinale mit 2:1 (25-23, 19-21, 15-3). Was als vorweggenommenes Finale galt, endete mit einer klaren österreichischen Ansage: Nach einem packenden ersten Satz und einem ausgeglichenen zweiten Durchgang dominierten Waller/Trummer den entscheidenden dritten Satz nach allen Regeln der Kunst.


Die Brasilianer hatten die Gruppenphase noch souverän überstanden – doch gegen die Klasse und Erfahrung der österreichischen Nummer 1 war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Das Marktplatz-Publikum feierte den Sieg entsprechend lautstark. Waller und Trummer sind damit der haushohe Favorit auf den Turniersieg.


Ebenfalls ins Halbfinale zogen Wallner/Friedl ein, die sich gegen Hohenauer/Krainer mit 2:1 (21-18, 17-21, 15-12) durchsetzten.


Beachvolleyball Kulisse am Innsbrucker Marktplatz (c) Lukas Anzinger
Beachvolleyball Kulisse am Innsbrucker Marktplatz (c) Lukas Anzinger

AUSBLICK AUF DEN FINALTAG – SONNTAG, 7. JUNI


Der Finaltag verspricht hochklassigen Beachvolleyball auf allerhöchstem Niveau. Bei den Herren duellieren sich ab 12:00 Uhr Waller/Trummer [1] gegen Wallner/Friedl [7] sowie Sponer/Sponer [4] gegen das Überraschungsteam Leitner/Kindl [9]. Bei den Damen stehen ab 10:00 Uhr die Halbfinalbegegnungen Freiberger/Mayr [4] gegen Javornik/Marolt [1] sowie Kubickova/Kotnik [2] gegen Shkarupa/Rabitsch [3] auf dem Programm.


Der Eintritt ist frei – die Finalspiele und die Siegerehrung werden der krönende Abschluss eines außergewöhnlichen Turnier Wochenendes am Innsbrucker Marktplatz sein. Das gesamte Geschehen ist zudem live im Stream verfolgbar.


Sonntag, 07.06.2026

10:00 – Hauptbewerb mit Finalspielen, Marktplatz

16:00 – Damenfinale

17:00 – Herrenfinale

18:00 – Siegerehrung

18:30 – Sundowner Party, Marktplatz (bei gutem Wetter)



 
 
 

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